Hundeschule Wildenrath

Hundegesundheit

Liebling vergiftet: Der Schrecken aller Hundebesitzer

Immer wieder liest man von gezielt gegen Hunde ausgelegten Giftködern. Diese kriminellen Tierhasser gefährden dabei nicht nur unsere Vierbeiner, sondern auch Wildtiere und im schlimmsten Fall sogar kleine Kinder, die bekanntlich fast alles in den Mund stecken, was interessant aussieht, riecht oder schmeckt.

Ausgelegte Giftköder, mit Rasierklingen präparierte Futterstücke, aber auch schon für uns Menschen harmlose und doch für den Hund giftige Nahrungsmittel sind eine ernsthafte Bedrohung für unsere Lieblinge. Zumal die Symptome meist später auftreten und vom Halter zunächst unbemerkt bleiben oder falsch gedeutet werden können.

Einer der besten Wege, den Hund zu schützen, ist seine frühzeitige Konditionierung zum Beispiel durch ein ausgeprägtes Anti-Giftköder-Training. Hier lernt der Hund, nichts von unterwegs, aber auch nichts von Fremden zu nehmen und zu fressen. Das zu erreichen ist alles andere als einfach - denn aus tierpsychologischer Sicht handelt es sich bei dem Futterfund schließlich um einen sich selbst belohnenden Vorgang.

Fotolia 74822581 S Aber auch ohne spezielles Training sind Frauchen und Herrchen gefordert, vorausschauend zu agieren und den Hund niemals allzu lange aus den Augen zu lassen. Macht er den Eindruck, unterwegs etwas aufnehmen zu wollen, stoppen Sie ihn per klarem Befehl VOR der Aufnahme.

Wenn es dafür zu spät ist, zwingen Sie ihn durch Befehl (oder einen beherzten Griff ins Maul) zum „Aus!“, BEVOR der Bissen runtergeschluckt wird. Sollte es jedoch zum Schlimmsten kommen und der Hund hat Gift aufgenommen, helfen oft nur noch Erste-Hilfe Maßnahmen und der Tierarzt bzw. die Tierklinik. Denn es handelt sich praktisch immer um einen akuten tiermedizinischen Notfall.

Das Perfide: Manche Gifte wirken äußerst heimtückisch und zerstören ohne anfängliche Symptome lebenswichtige innere Organe
Idealerweise kennen Sie sich bereits mit den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hunden aus.

Erste wichtige Tipps, woran Sie eine Giftaufnahme erkennen können und was Sie in diesem Fall tun oder lassen sollten, finden Sie in unserer Checkliste