Hundeschule Wildenrath

Tipps für eine artgerechte Hundehaltung

Sobald Sie sich dafür entscheiden, Ihre Familie um einen Vierbeiner zu erweitern, beginnt gleich auch Ihre Verantwortung für den Hund. Weit vor dem Termin, an dem Ihr neuer Hund bei Ihnen einzieht. Und unabhängig davon, ob Sie sich für einen kleinen Welpen oder einen älteren Hund entscheiden.

Wir haben Ihnen rechts zu unterschiedlichsten Themen einige wichtige Tipps und Hinweise kurz und knackig aufbereitet.


Welcher Hund passt zu mir und meiner Familie?

Dies ist eine wichtige Frage, die sich jeder angehende Hundehalter weit vor dem Erwerb eines Welpen stellen sollte. Auch wenn alle Welpen immer niedlich ausschauen: Haben Sie sich die Frage gestellt, wie gut Sie die Bedürfnisse dieses Hundes kennen? Und können Sie diesen Bedürfnissen auch wirklich gerecht werden?

Fotolia 79299259 S

Der Mensch hat schon sehr früh versucht, gewünschte Wesensmerkmale bei Hunden durch gezielte Verpaarung zu erreichen und hat innerhalb weniger Generationen von ihm angestrebte Rasse-Typen herausgezüchtet.
Auch wenn viele Hunderassen inzwischen "nur noch" als Familienhunde gezüchtet werden, so besitzen sie trotzdem ihre rassetypischen Wesensmerkmale, welche im Laufe der Zeit durchaus Probleme mit sich bringen können.

Daher sollte jeder angehende Hundehalter bei der Rasse, für die er sich entschieden hat, auch wissen, für welchen Zweck der zukünftige vierbeinige Begleiter ursprünglich gezüchtet wurde.

Viele Hunderassen wurden ausschließlich für die Jagd gezüchtet, zu denen zählt man zum Beispiel Vorstehhunde, Schweiß- und Laufhunde, Erdhunde und Windhunde. Andere Hunderassen wurden wiederum zum Hüten oder als Wach- und Schutzhund gezüchtet.

Bereits hier kann man schon als Laie erkennen, mit welchen Wesenmerkmalen der jeweilige Hund behaftet ist. Daher wäre es sicherlich nicht sinnvoll, wenn sich z.B. ein Jäger für einen Bobtail entscheiden würde, um mit diesem auf die Jagd zu gehen.  Aber auch ein leidenschaftlicher Jogger würde sicherlich mit der Wahl von z.B. einem Neufundländer nicht erfreut sein, wenn er diesen regelmäßig als Begleiter bei seinen 5 km-Runden dabei haben möchte. Auch macht ein 60 Kilo Pyrenäenberghund in einer Dreizimmerwohnung im vierten Stock alles andere als Sinn.

Man muss anhand dieser bewusst übertriebenen Beispiele nicht weiter vertiefen, warum es nicht nur nach dem so niedlichen Aussehen bei der Wahl eines Hundes gehen sollte.

Gerade in der heutigen Zeit gibt es wirklich viele Informationen zu den verschiedenen Hunderassen. Hier erhält man neben den Wesensmerkmalen auch viele andere wichtige Informationen wie z.B. der Fellpflege, die von Hund zu Hund doch sehr unterschiedlich sein kann.

Tja, und dann kommt noch die berühmte Frage - Rüde oder Hündin?

Dies lässt sich relativ einfach beantworten. Eine Hündin ist immer leichter und kleiner als ein Rüde. Die Hündin bekommt ca. 1 - 2 mal im Jahr ihre Hitze (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Eine konsequente Erziehung benötigen beide!

Daher sollte man sich nicht auf diesen veralteten Ansatz zurückziehen, dass eine Hündin immer leichter zu erziehen sei als ein Rüde. Denn auch hier gilt: "Ausnahmen bestätigen die Regel".


Entscheidung für einen Welpen

Auch in der heutigen Zeit muss man leider immer noch feststellen, wie blauäugig und unvoreingenommen zukünftige Hundebesitzer ihre Welpen erwerben und dabei unbewusst z.B. einen Massenzüchter unterstützt haben.

Es sollte jedem Hundefreund bekannt sein, dass eine vorbildlich schöne Mensch-Hund-Beziehung bereits mit der Wahl der richtigen Zuchtstätte beginnt!
Gerade wenn man sich für einen Rassehund entscheidet und damit - neben den vielen Anfangskosten - einen nicht unerheblichen Kaufpreis zu entrichten hat, sollte es für jeden zukünftigen Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, sich vorher bestens zu informieren!

Sally1

Dies gilt gleichwohl für die ausgewählte Rasse wie für den richtigen Züchter. Seien Sie also kritisch und nehmen sich dafür viel Zeit!

Wir haben Ihnen daher ein paar hilfreiche Checklisten für die richtige Entscheidung vor und nach dem Kauf zusammengestellt.

Mit einem Klick zur Checkliste „Der richtige Hund“

Hier ist unsere Checkliste für die richtige Züchtersuche

Und hier finden Sie die Checkliste rund um Ihren neuen Welpen


Sie wollen sich endlich Ihren Traum von einem Welpen erfüllen und möchten schon in der Vorbereitung alles richtig machen?

Kein Problem, wir stehen Ihnen von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite - in persönlichen Terminen in entspannter Atmosphäre bei Ihnen zu Hause.

Sally2Welche Rasse soll es sein? Welche passt zu Ihnen und Ihren Lebensumständen? Wir erarbeiten Ihnen adäquate Vorschläge und unterstützen Sie selbstverständlich auch bei der Suche nach geeigneten und seriösen Züchtern.

Natürlich beraten wir Sie auch bei der Einrichtung Ihres Zuhauses für das neue Familienmitglied. Schlafplatz und -ausstattung, Näpfe, Spielzeug, Pflegeartikel - alles, was Ihr neuer Hund braucht, haben Sie dann im richtigen Maß und in der optimalen Qualität da, ehe der kleine Vierbeiner die Türschwelle seines neuen Zuhauses übertritt.

Dass wir Ihnen erste wichtige Tipps zur Erziehung Ihres Kleinen mit an die Hand geben, versteht sich wohl von selbst - vom richtigen Weg zur Stubenreinheit bis hin zu ersten kleinen Kommandos. Gleiches gilt für Informationen zu den Themen Hundepflege, Hundernährung und Hundegesundheit.

Übrigens: Auch wenn Sie schon ein erfahrener Hundehalter sind, eine für Sie neue Hunderasse oder ein anderes Geschlecht (die erste Hündin/der erste Rüde) bringen viele neue Dinge mit sich. Auch hier sind wir jederzeit gerne Ihr kompetenter und professioneller Ansprechpartner.

Denn wir möchten, dass die Ankunft Ihres neuen Welpen vom ersten Augenblick an für alle Beteiligten zu einem positiven, natürlichen und unvergesslichen Erlebnis wird. Als Basis für eine lebenslange enge Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Vereinbaren Sie einfach über unsere Kontaktseite einen Termin mit uns - ob per Telefon oder E-Mail. Wir melden uns umgehend.


Notwendigkeit Hundehaftpflichtversicherung

Wir als Hundebesitzer sind uns der Verantwortung bewusst, einen Hund zu halten und zu pflegen. Wir versuchen unseren geliebten Vierbeiner möglichst gut zu erziehen, sodass er sich in der Welt der Menschen sorgenfrei bewegen kann.

Doch auch die besten Vorkehrungen oder die größte Zuneigung können vor eventuellen Schadensfällen nicht schützen. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Hundehalter im Vorfeld Verantwortung übernehmen, denn im Ernstfall werden wir auch zur Verantwortung gezogen.
Doch was bedeutet "Schadensfall", wenn es um den Hund geht?

Im Allgemeinen umschreibt der Begriff alle Schäden, die der Hund einer Person oder einem Gegenstand zufügen kann. 

Verletzt unser Vierbeiner zum Beispiel ein anderes Tier oder eine Person, so können die Folgekosten, wie Tierarztrechnungen oder Verdienstausfälle schnell in die Höhe schießen. Diese Kosten werden nicht von unserer privaten Haftpflichtversicherung getragen. Fotolia 52835732 XS

Es ist deshalb wichtig, eine Hundehaftpflichtversicherung oder auch Hundehalter-Haftpflichtversicherung, abzuschließen. Diese Versicherung deckt im Schadensfall die entstehenden Kosten, sodass der finanzielle Ruin vermieden wird. 

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten diese spezielle Versicherung an, sodass es an uns liegt die Angebote zu vergleichen. Fragen Sie stets auch bei Ihrer Versicherung nach.

Oder suchen Sie im Internet das beste Angebot. Oft sind die Tarife auf den Hund und seine Eigenschaften abgestimmt. Dabei wird z.B. berücksichtigt, um welche Rasse es sich handelt. Hier können Sie durch einfaches Vergleichen bares Geld sparen und die besten Angebote herausfiltern.

Ganz wichtig: Egal, ob Sie Ihren Hund mit in ein Hotel nehmen, in unsere Hundeschule mitbringen oder auch bei Ihrer Gemeinde anmelden: Sie MÜSSEN zuvor Ihren Hund haftpflichtversichern, sonst müssen diesmal leider Sie zusammen mit Ihrem Hund „draußen bleiben“.