Hundeschule Wildenrath

Jeder Hund braucht Pflege

Schau mir in die Ohren, Kleines Fotolia 56344200 S

Wenn sich Ihr Hund auffallend oft am Hinterkopf oder direkt an den Ohren kratzt, herrscht höchste Alarmstufe. Ohren gehören zu den besonders wichtigen, aber auch besonders empfindlichen Sinnesorganen eines Hundes.

Infektionen, Befall von Parasiten wie Milben, Pilzbefall und anderes komm relativ häufig vor. Feuchtigkeit und Nässe wie nach Regengüssen oder Schwimmeinlagen, das Rennen und Toben durch hohes Gras und vieles mehr können Ursachen für Ohrenprobleme sein.
Die regelmäßige Kontrolle der Ohren gehört daher zu Ihren Fürsorgepflichten.

Reinigen Sie die Ohreninnenseiten mindestens monatlich mit einem feuchten Tuch von Ohrenschmalz und Schmutz. Insbesondere Hunderassen mit Schlappohren benötigen eine intensive Ohrenpflege, da sich durch die praktisch geschlossene Form zum Beispiel ein Pilz schneller ansiedeln kann und ungewünschte "Bewohner" später und schlechter erkannt werden.

Wattestäbchen sind bei Hundeohren übrigens absolut tabu!

Für die tieferen Stellen der Ohrmuschel empfiehlt sich der Einsatz von speziellen Reinigungströpfchen, die - kurz einmassiert - den Schmutz auflösen. Dieser kann dann abfließen, wenn der Hund sich schüttelt. Notfalls hilft eine Spülung mit lauwarmem Wasser.

Rötungen, Schwellungen, Eiter, Ausfluss, übler Geruch und ähnliches sind IMMER Anlass für einen Besuch beim Tierarzt. Es können schmerzhafte Mittelohrentzündungen drohen, Hörverlust, Gleichgewichtsprobleme und sogar Schädigungen am Hirn. Oft sind Milben, gelegentlich aber auch andere Vorfälle wie kleine Verletzungen etc. die Ursache. Hier muss fachkundig medizinisch therapiert werden.