Hundeschule Wildenrath

Jeder Hund braucht Pflege

Das sind aber feine Beißerchen Fotolia 63637885 S

Nicht nur zum Fressen sind gesunde Zähne unerlässlich. Auch als (Verteidigungs-) Waffe, zur Abschreckung bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen und bei der Jagd braucht der Hund seine Beißer. Regelmäßige Pflege und Kontrolle sind daher unbedingt vonnöten.

Fürs Fressen: Kann der Hund seine Nahrung nicht mehr richtig zerkauen, werden Nährstoffe nicht mehr ausreichend zerkleinert und können dann nicht mehr in der nötigen Menge aufgenommen werden. Zudem verschluckt der Hund dann zu große Brocken. Magen-Darm-Probleme sind die Folge.

Für die Gesundheit: Kranke Zähne sowie Entzündungen in Kiefer und Zahnfleisch tun auch Ihrem Hund höllisch weh. Schmerzreaktionen bis hin zu aggressivem Verhalten können die Folge sein. Vor allem aber können diese Erkrankungen schwere Infektionen auslösen. Da sind die Gefahren genau so erheblich und dramatisch wie beim Menschen.

Für die Verteidigung: Sind Zähne einmal verloren gegangen, speziell im Bereich der Reißzähne, kann Ihr Hund beim Streit mit anderen Hunden keinen Eindruck mehr schinden, also nicht angemessen drohen. Die Gefahr für echte Beißereien steigt, weil der Gegenüber sich automatisch überlegen fühlt. Und Ihr Hund ist dann auch noch ziemlich wehrlos.

Die richtige Pflege bedeutet:

Regelmäßige Gebisskontrolle: Schauen Sie Ihrem Hund ins Maul. Gelbliche oder bräunliche Verfärbungen, leuchtend rotes Zahnfleisch oder gar TorgaZahnfleischbluten sind negative Anzeichen. Achten Sie auch darauf, ob Ihr Hund sein Fressverhalten ändert (Leckerchen liegen lassen, Trockenfutter verweigern etc.) oder aus dem Maul riecht. 

Regelmäßige Reinigung: Im Tierfachhandel gibt es spezielle Hundezahnbürsten und Zahnpasta mit verschiedenen, Hunde tauglichen Geschmacksrichtungen. Kann man nutzen, muss man aber nicht. Schließlich hat der Hund auch ohne seit 30.000 Jahren eigentlich gesunde Zähne.

Was aber prima hilft, sind bestimmte, kalorienarme Naturprodukt-Kausachen, die wie ein Leckerchen schmecken und dabei zugleich die Zähne pflegen und reinigen. Ideal ist zum Beispiel die "Torga"-Wurzel (Foto rechts).
Und wenn dann doch mal ein Zahn erkrankt: Nicht lange zögern, sondern gleich zum Tierarzt oder in die Tierklinik zur Behandlung.